und wie er lernte zu lernen!

 

Es war einmal ein grünes, kuscheliges, seltsam geformtes, noch sehr junges Wesen. Die Welt, in die es geboren wurde, war sehr bunt und lebendig. Alle Wesen dort liebten das Entdecken und waren die Besten im Lösungen finden!

Der Alltag war so ähnlich wie bei uns. Das junge Wesen hatte eine liebe Familie, gute Freunde und ein gemütliches Zuhause. Mal lachte es und mal weinte es.

Doch da gab es diese eine Sache, die war sehr unüblich. Es hatte noch keinen Namen! Warum? Das Wesen konnte einige Dinge recht gut, aber kein Talent zeigte sich besonders stark. In seiner Welt wählte man den Namen immer nach dem was man am besten konnte. So hießen seine Freunde: Kochtsogut, Lauftganzschnelle, SingtinsHerz, Hörgutzu und Bautganzgroß…

Wie würdest du in dieser Welt heißen?

Das grüne, kuschelige Wesen wollte auch nicht mehr ohne Namen sein! Und so machte es sich motiviert auf die Suche. Mutig ging es in die Welt hinaus. Es war Zeit herausfinden, was es echt gut konnte und ihn begeisterte!

Auf seiner Reise traf es unterschiedlichste Wesen. Keines war gleich wie ein anderes! Jedes hatte seine eigene Geschichte. Bei einigen fühlte es sich besonders wohl, denn sie waren sehr aufmerksam und hatten viel zu erzählen.

Es erfuhr viel über die Natur, Freundschaften, natürliches Essen und besonders viel rund ums Lernen:

Es war so spannend zu erfahren, dass jeder ganz anders lernt.

Dass es Lernfarben gibt, hatte es bis dahin auch nicht gewusst.

Dass man trotzdem sehr klug ist, auch wenn man nicht so leicht lernt wie die anderen.

Und um etwas zu schaffen, muss man an seine Lernkraft glauben, an den schweren Aufgaben dranbleiben und es immer wieder versuchen. Denn mit dem Wiederholen füttert man sein Gehirn. Das Gehirn ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann und dann geht es mit dem Lernen immer leichter.

Viele Wesen nutzen besondere Erinnerungshelfer beim Lernen! Sie erinnern an die Lernkraft und helfen beim Konzentrieren.

Sehr spannend war das alles.

 

So probierte das Wesen, immer noch ohne Namen, ganz viel Neues aus. Es rechnete allerhand, es las besondere Bücher, es schrieb Wichtiges in sein Notizbuch. Es lernte zu sagen, was es fühlte und was es nicht verstand. Es malte und meditierte (das bedeutet Ruhe finden). Ohne es zu merken, lernte es in dieser Zeit unglaublich viel.

 

Doch nach einer Weile begann es seine Familie und seine Freunde zu vermissen. So beschloss es, wieder nachhause zu gehen.

 

Voll motiviert ging das Wesen gleich wieder zur Schule. Nun wusste es, dass es auch dort alle Herausforderungen schaffen konnte. Man kann nicht sagen, dass es immer leicht war, aber die Anstrengung lohnte sich.

 

Es lernte, ruhig zu sitzen, sich zu konzentrieren, richtig zu schreiben und laut zu lesen. Sogar das Rechnen klappte immer besser.

Es erzählte von seiner Reise und alle hörten ihm aufmerksam zu. Gern gab es Tipps weiter. Das war lustig und die anderen fanden sie sehr hilfreich. Sie alle lernten dadurch ihre eigene Lernkraft kennen.

 

Eines Morgens wachte es auf und fühlte sich besonders gut. Das grüne, kuschelige Wesen wusste nun um sein besonderes Talent:

Es werde den Kindern erzählen wie es lernte zu lernen.

Es beschloss, alle Lerntipps aufzuschreiben und gab ihnen den Namen „Die Lernengel“. Weil Engel doch immer helfen, dachte es sich!

Und so hatte das kleine grüne Wesen nun auch endlich seinen Namen gefunden. Es nannte sich ab sofort kurz LEF, Lernengelfinder.

Aber alle nannten es liebevoll LEFI.

 

Viel Spaß nun

mit deinem Lernhelfer!

 

 

*Infos über die Lernengel und Lernhelfer findest du auf facebook unter „LEFI lernt LERNEN“ bzw. auf www.lernkraft.at